In den letzten Wochen ging es mal wieder darum etwas abgestandene Luft zu schnuppern. Dazu suchten wir uns einen kleinen Bunker im Land Brandenburg, also Brandenburgs Unterwelten. 🙂

Den Bunker kannte ich schon, aber hatte bei ersten Besuch keine passende Ausrüstung dabei. Dieses Mal waren wir etwas besser vorbereiten und schleppten Kamera, Stativ und Blitzlicht mit in die Unterwelt. Wir stellten uns der Herausforderung einen Bunkerraum als Panorama aufzunehmen. Die Räume waren ohne Licht so dunkel, das man die Hand vor Augen nicht gesehen hätte. Also das Stativ aufgebaut und den Panoramakopf ausgerichtet. Jetzt kam der große Augenblick bzw. die große Frage: Wie bekomme ich den Raum für die Panoramaaufnahmen halbwegs gleichmäßig ausgeleuchtet?.

Wir entschieden uns dazu ein recht lange Belichtungszeit (20s) und eine Blende von f4 einzustellen. Nachdem die Kamera ausgelöst wurde, wurde der Ausschnitt vor der Kamera per manuell ausgelösten externen Blitz erhellt. Das entstanden Bild durfte sich dann einer groben Überprüfung unterziehen. Leider klappte es nicht immer mit der gleichmäßigen Ausleuchtung. Aber ich finde dafür das wir das erste Mal solche Aufnahmen gemacht haben ist das Ergebnis zufriedenstellend.